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Einquartiert Museums Ausstellung

Einquartiert! Ausstellung ist eröffnet

„Wallenstein" in Wasserburg angekommen - Großes Programm

Quelle: Wasserburger StimmeBeitrag erstellt von Christian HuberEin lauer Sommerabend, eine spannende Ausstellung, interessierte Gäste, die ersten Auftritte der Wasserburger Pikeniere: Besser hätte der Start zur Sonderausstellung des städtischen Museums mit dem Titel „Einquartiert! Der 30-jährige Krieg in Wasserburg” nicht laufen können. Die Ausstellung, die das „Wallenstein-Festival” in Wasserburg begleitet und eindrucksvoll wissenschaftlich untermalt, ist jetzt bis 27. Oktober zu sehen.

Über 100 geladene Gäste und nochmal so viele Bürgerspieler trafen sich am Museum zur Ausstellungseröffnung. Dort sprachen Bürgermeister Michael Kölbl und Museumsleiterin Sonja Fehler die einleitenden Worte. Theaterkreis-Vorsitzender Sepp Christandl führte durchs Programm der Bürgerspieler, die unter anderem an dem Abend den Trailer für den Festspiel-Sommer präsentierten. Und um das geht es in der Ausstellung: Als am 23. Mai 1618 in Prag die Vertreter des böhmischen Königs aus dem Fenster geworfen werden, gerät Europa ins Wanken. Der folgende Krieg erschüttert den Kontinent für dreißig Jahre. Große Heeresbewegungen, Religionskriege, Hunger, Seuchen und Zerstörung sind die Folgen. Die Sonderausstellung beleuchtet nach einem kurzen Überblick über das komplexe Kriegsgeschehen die Situation in und um Wasserburg. Das Leben der Bewohner zur Zeit des 30-jährigen Krieges war geprägt durch die Einquartierung fremder Soldaten und die Arbeiten an den Verteidigungsanlagen. Auf diese Weise drang der Krieg in die Stadt, ohne die Mauern zu überwinden. Die Ausstellung thematisiert das tägliche Miteinander zwischen Soldaten und den Einwohnern Wasserburgs, die hieraus resultierenden Konflikte, die Verarmung des Bürgertums und die mit den Soldaten einziehenden Krankheiten und Seuchen. Das Kriegsgeschehen wird aus der Perspektive der uneingenommenen Garnisonsstadt und des von schwedischen Truppen verwüsteten und von der eigenen Staatsregierung ausgeplünderten Umlands geschildert. An dieser Stelle werden neben den Waffen der Kombattanten auch Bilder des Krieges gezeigt.

Die Ausstellung thematisiert das tägliche Miteinander zwischen Soldaten und den Einwohnern Wasserburgs, die hieraus resultierenden Konflikte, die Verarmung des Bürgertums und die mit den Soldaten einziehenden Krankheiten und Seuchen. Das Kriegsgeschehen wird aus der Perspektive der uneingenommenen Garnisonsstadt und des von schwedischen Truppen verwüsteten und von der eigenen Staatsregierung ausgeplünderten Umlands geschildert. An dieser Stelle werden neben den Waffen der Kombattanten auch Bilder des Krieges gezeigt.Das letzte Gefecht um Wasserburg ging durch den Schriftsteller und Soldaten Grimmelshausen in die Literaturgeschichte ein. Im Ausblick zeigt die Ausstellung die Reflektion des 30-jährigen Kriegs in Literatur, Theater und Film. Die Ausstellung bietet ein abwechslungsreiches Begleitprogramm und wird durch ein museumspädagogisches Angebot ergänzt. Das Museum präsentiert die Sonderschau anlässlich des Festivaljahres „Schwedenkrieg am Inn“ in Kooperation mit dem Stadtarchiv und dem Theaterkreis.

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