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Satzung

Satzung des Theaterkreises Wasserburg vom 07. Juni 2017§ 1 Name, Sitz, Eintragung, Geschäftsjahr(1) Der Verein trägt den Namen .Theaterkreis Wasserburg", nach der Eintragung mit dem Zusatz"e.V.“. Der Verein wird im folgenden Text auch mit „Theaterkreis" bezeichnet.(2) Er hat den Sitz in Wasserburg a Inn.(3) Er ist im Vereinsregister einzutragen.(4) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.§ 2 Vereinszweck(1) Der Theaterkreis verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (§§ 51 ff).(2) Zweck des Theaterkreises ist• das Abhalten des Wasserburger Bürgerspiels alle zehn Jahre,• die Vorbereitung von neuen historischen Spielen und deren Aufführung,• die Förderung der Jugendarbeit, insbesondere auf dem Gebiet des Theaterspiels und des Musizierens.(3) Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch das Zusammenbringen von Gruppen, Vereinen und Personen zu historisch und kulturell wertvollen Großaufführungen, das Organisieren und Vorbereiten derselben, das unterstützen anderer Vereine, Vereinigungen und Gruppen, insbesondere solcher, die aus der Mitwirkung am Wasserburger Bürgerspiel heraus entstanden sind, Wie zum Beispiel von Trommlern, Spielleuten, Fahnenschwingern, Rosserer, Schiffsleuten und Stadtknechten.§ 3 Selbstlosigkeit(1) Der Theater ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.(2) Mittel des Theaterkreises dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Theaterkreises dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Theaterkreises erhalten.(3) Die Mitgliede dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Theaterkreise keine Anteile des Vereinsvermögens erhalten.(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.§ 4 Mitgliedschaft(1) Die Mitglieder des Theaterkreises können werden a)natürliche Personen - im folgenden "EinzeImitglieder“ genannt -, undb) juristische Personen und, soweit rechtlich möglich, sonstige Personenvereinigungen, insbesondere rechtsfähige und nicht rechtsfähige Vereine sowie Gesellschaften Bürgerlichen Rechts, das sind Gruppierungen, welche sich zur Verfolgung nicht nur vorübergehender gemeinschaftlicher Zwecke zusammengetan haben, ohne sich als Verein (mit Satzung) zu konstituieren - im Folgenden "Gruppenmitglieder" genannt.(2) über den Antrag auf Aufnahme in den Theaterkreis entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen.(3) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt oder Ausschluss oder durch Tod des Einzelmitglieds und Auflösung des Gruppenmitglieds.(4) Der Austritt ist nur zum Ende eines Kalenderjahres möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorsitzenden des Vorstands unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen.(5) Wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Theaterkreises schwer verstoßen hat oder trotz Mahnung mit dem Beitrag mehr als drei Monate im Rückstand bleibt, kann es durch den Vorstand mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden. Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werden. Gegen den Ausschließungsbeschluss kann innerhalb einer Frist von vier Wochen nach Mitteilung des Ausschlusses Berufung eingelegt werden, über den die nächste Mitgliederversamm1ung entscheidet. Bis zu deren Entscheidung ruhen die Mitgliedsrechte.(6) Die Teilnahmt von Mitgliedern an Unternehmungen des Theaterkreises ist freiwillig. Kein Mitglied kann also durch Beschluss der Mitgliederversammlung oder eines anderes Organ des Theaterkreises ohne seine Zustimmung zur Teilnahme verpflichtet werden.(7) Die Gruppenmitglieder behalten ihr Eigenleben und ihre rechtliche Selbständigkeit, werden also keine Unterabteilungen des Theaterkreises. Dieser macht ihnen auch keinerlei Vorgaben für ihre Satzungen oder Gesellschaftsverträge oder ihre Vereinspraxis und dergleichen.(8) Die Mitglieder von Gruppenmitglieder werden nicht von selbst zugleich Mitglieder des Theaterkreises, sondern nur dann, wenn sie als Einzelmitglied jeweils gesondert aufgenommen werden.§ 5 Beiträge(1) Der Theaterkreis wird durch Spenden und Mitgliedsbeiträge finanziert. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge und ihre Fälligkeit werden von der Mitgliederversarnmlung mit einfacher Stimmenmehrheit beschlossen.(2) Über die Beiträge der EinzelmitgIieder und über die Beiträge der Gruppenmitglieder wird gesondert abgestimmt. Stimmberechtigt sind jeweils nur die Angehörigen der betreffenden Mitgliedersparte.§ 6 Organe des Vereins(1) Organe des Theaterkreises sinda) der Vorstand,b) die Mitgliederversammlung§ 7 Der Vorstand(1) Der Vorstand besteht ausa) dem Vorsitzenden,b) dem Schatzmeister,c) dem Schriftführer undd) zwei Beisitzern.(2) Der Vorstand vertritt den Theaterkreis gerichtlich und außergerichtlich. Je zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis sollen die Vorstandsmitglieder nur in der obigen Reihenfolge von ihrer Vertretungsbefugnis Gebrauch machen.(3) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Die Vorstandsmitglieder müssen Einzelmitglieder des Theaterkreises oder Mitglied eines Gruppenmitglieds sein. Wiederwahl ist möglich. Der Vorsitzende wird von der MitgIiederversamm1ung in einem besonderen Wahlgang bestimmt. Wenn ein Vorstandsmitglied vorzeitig ausscheidet, soll ein Nachfolger für den Rest der Amtszeit gewählt werden. Die Vorstandsmitglieder bleiben auch nach Ablauf der Amtszeit im Amt, bis der Nachfolger gewählt ist(4) Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Theaterkreises. Dem Vorsitzenden des Vorstandes obliegt die Einberufung der Mitgliederversammlung(5) Der Vorstand übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus. Vorstandssitzungen finden bei Bedarf, mindestens einmal jährlich statt. Der Vorsitzende lädt zu den Sitzungen formlos ein.(6) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Die Abstimmungen erfolgen offen durch Handzeichen, auf Antrag geheim. Stimmenthaltung ist nicht zulässig. Sie gilt als Ablehnung. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt.(7) Wenn der Vorsitzende des Vorstandes verhindert ist, eine Einberufung vorzunehmen oder eine Sitzung oder Versammlung zu leiten, wird er vertreten in erster Linie durch den Schatzmeister, in zweiter Linie durch den Schriftführer, in dritter Linie durch einen Beisitzer.§ 8 Die Mitgliederversammlung(1) Die Mitgliederversammlung ist einmal jährlich einzuberufen. Sie wird vom Vorsitzenden des Vorstandes geleitet.(2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Interesse des Theaterkreises erfordert oder wenn die Einberufung von einem Viertel der Mitglieder schriftlich und unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt wird.(3) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch den Vorsitzenden des Vorstandes unter Wahrung einer Einladungsfrist von mindestens zwei Wochen und bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Es gilt das Datum des Poststempels. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekanntgegebene Adresse gerichtet ist.(4) Die Mitgliederversammlung als das oberste beschlussfassende Organ des Theaterkreises ist grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, soweit nicht bestimmte Aufgaben gemäß dieser Satzung einem anderen Organ übertragen sind. Ihr sind die Jahresrechnung der Jahresbericht zur Beschlussfassung über die Genehmigung und die Entlassung des Vorstandes schriftlich vorzulegen. Sie bestellt zwei Rechnungsprüfer, die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand bestellten Gremium angehören, um die Buchführung einschließlich Jahresabschluss zu prüfen und über das Ergebnis vor der Mitgliederversammlung zu berichten.(5) Die Mitgliederversammlung entscheidet insbesondere auch übera) Festsetzung von Benutzungsgebühren sowie von Eintrittspreisen bei Veranstaltungen des Theaterkreises,b) An- und Verkauf von Grundbesitz,c) Aufnahme von Darlehen,d) Genehmigung von Geschäftsordnungen für den Bereich des Theaterkreises.(6) Eine satzungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen beziehungsweise vertretenen Mitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme.(7) Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, soweit nicht das Gesetz oder diese Satzung etwas anderes bestimmt. Abgestimmt wird offen durch Handzeichen, auf Antrag geheim. Stimmenthaltung ist nicht zulässig. Sie gilt als Ablehnung. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt.§ 9 Satzungsänderungen(1) Für eine Satzungsänderung ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen Stimmen erforderlich. Satzungsänderungen, welche die Selbstbestimmung der Mitglieder (§ 4 Absätze 6 und 7) einschränken, können nur einstimmig beschlossen werden. Über Satzungsänderungen kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn dieser Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung aufgeführt war und wenn der Einladung sowohl der bisherige als auch der vorgeschlagene neue Satzungstext beigefügt waren. Die Mitgliederversammlung ist bei der Beschlussfassung an den Änderungsvorschlag nicht gebunden, kann ihn also nicht nur billigen oder ablehnen, sondern auch abändern.(2) Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen allen Mitgliedern alsbald schriftlich mitgeteilt werden. §10 Beurkundung von Beschlüssen(1) Die in Vorstandssitzungen, Mitgliederversammlungen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen.§ 11Auflösung des Vereins und Vermögensanfall(1) Für den Beschluss , den Theaterkreis aufzulösen, ist ein Mehrheit von drei Viertel der in der Mitgliederversammlung abgegebenen Stimmen erforderlich. Der Beschluss kann nur nach rechtzeitiger Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden.(2) Bei Auflösung des Theaterkreises oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Theaterkreises der Stadt Wasserburg am Inn zu, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen nach Einwilligung des Finanzamtsausgeführt werden.Wasserburg am Inn, den 07. Juni 2017Sepp Christandl Angelika Springer

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